Eine aktive Meditation, in der du die ganze Bandbreite deiner Gefühle erlebst – und am Ende bei dir selbst ankommst.
AUM Meditation am Phönixberg – ein spielerischer und intensiver Prozess in der Gruppe
Wir freuen uns, diesen Prozess erneut am Phönixberg anzubieten. Eine Einladung, tief in dich hineinzugehen, loszulassen, deine Energie freizusetzen, dich zu verbinden, zu entspannen, zu genießen – und in dir selbst heimzukommen.
Worum es bei der AUM geht
Die AUM Meditation ist eine Reise der Selbstfindung. Indem du verschiedenste Emotionen durchläufst, tauchst du in deine eigene Gefühlswelt ein. Auf dieser Reise löst sich Stress und Spannung, deine vitale Energie wird wach – und am Ende erlebst du tiefe Entspannung, Klarheit und Stille. Einen Raum, in dem du dich wieder mit dir selbst verbindest.
Wenn wir bewusst fühlen, Gefühle zulassen und ausdrücken, wächst unsere Fähigkeit zu fühlen. Wir schließen Freundschaft mit uns selbst und mit anderen. Die AUM ist in diesem Sinne eine Feier des Lebens, der Liebe und der Freundschaft.
AUM steht für Awareness, Understanding, Meditation – Achtsamkeit, Verständnis, Meditation. Es ist eine „soziale” Meditation: Alle Teilnehmenden sind füreinander ein Spiegel. Dadurch siehst du dich klarer und wirst dir deiner Gefühle und Haltungen bewusster. Und es ist eine aktive Meditation – sie verbindet Bewegung, Atem und Klang. Genau diese drei helfen uns, angestaute emotionale Spannung loszulassen.
Die 14 Phasen
Die AUM hat 14 Phasen und dauert etwa 3 bis 4 Stunden. Jede Phase steht für einen Aspekt des Menschseins und ist wie ein Fenster zu dir selbst. Du folgst dabei einer klaren Dramaturgie – vom Ausdruck nach außen bis in die tiefe Stille.
Phasen 1–3 · Begegnung mit dir selbst
- Nein / Wut: Frust, Anspannung und Negativität rauslassen, die sich angesammelt haben
- Vergebung: umkehren, dich aussöhnen – mit anderen und mit dir
- Ja / Liebe: mit derselben Energie das Herz öffnen und Wertschätzung ausdrücken
Phasen 4–7 · Der Körper kommt ins Spiel
- Second Wind: über die eigene Komfortzone hinaus, neue körperliche Energie erleben
- Schütteln: Spannung loslassen und die Energie wieder ins Fließen bringen
- Freak Out: mit Atem, Bewegung und Stimme alles rauslassen, was raus will
- Freies Tanzen: keine Schritte, keine Ästhetik – du gibst deinem Körper die Führung
Phasen 8–10 · Tränen, Lachen, Sinnlichkeit
- Weinen: alten Schmerz fühlen, weich werden, heilen
- Lachen: verspielt, ansteckend, lebendig – jede Zelle wach
- Liebe tanzen: Begegnung und Resonanz mit anderen, während du deine eigenen Grenzen wahrst
Phasen 11–14 · Zurück in die Stille
- Sich mitteilen: die eigene Erfahrung mit der Gruppe teilen
- AUM / OM singen: das Mantra fügt das Erlebte zusammen
- Stille: nach innen kommen, nichts tun, nur beobachten
- Namasté: einander anerkennen und sich umarmen
Kommt dir das bekannt vor?
Vielleicht funktionierst du gut. Du machst, was getan werden muss, du hältst den Laden am Laufen – und trotzdem ist da etwas, das nicht stimmt.
- Du trägst eine Anspannung mit dir herum, die auch nach dem Feierabend nicht weggeht
- Du spürst dich selbst oft erst, wenn der Körper dir mit Kopfschmerzen, Schlafproblemen oder Erschöpfung die Rechnung stellt
- Gefühle sind dir irgendwann lästig geworden – du hast gelernt, sie wegzuschieben, statt sie zu fühlen
- Begegnungen bleiben an der Oberfläche; echter Kontakt mit anderen ist selten geworden
- Du ahnst, dass unter all dem mehr Lebendigkeit steckt, kommst aber im Kopf nicht da hin
Du kannst das nicht wegdenken – weil es kein Denkproblem ist. Was angestaut ist, will sich bewegen, ausdrücken, raus. Genau dafür ist die AUM gemacht.
Was du für dich mitnimmst
- Du löst Stress und Anspannung, die sich über Wochen oder Jahre angesammelt haben
- Du kommst wieder an deine vitale Energie und Kraft
- Du erlebst, wie es sich anfühlt, Gefühle zuzulassen, statt sie wegzudrücken
- Du gehst durch tiefe Entspannung, Klarheit und Stille
- Du erlebst echte Begegnung in der Gruppe – ohne Smalltalk, ohne Maske
Wie wir arbeiten
Die AUM ist ein geführter Prozess. Du wirst durch alle Phasen begleitet, eine nach der anderen, in einer geschützten und freudvollen Atmosphäre. Wir nutzen eine ganze Reihe von Techniken: emotionalen Ausdruck, bioenergetische Übungen, Tanzen, Umarmungen, Begegnung und Schütteln.
- Du entscheidest in jeder Phase selbst, wie weit du gehst
- Es gibt keine Erwartung, etwas leisten oder „richtig” machen zu müssen
- Die Gruppe trägt – du bist nie allein in einer Phase
- Der Prozess findet in einem Gruppenraum am Phönixberg statt
Wer durch den Prozess führt

Tara ist Holländerin, ausgebildete Psychologin und auf Achtsamkeit spezialisiert. Seit über zehn Jahren leitet sie Meditationen und Gruppensitzungen in verschiedenen Ländern.
Dhanesh ist Portugiese und Schweizer. Er hat das Therapeutentraining an der Humaniversity absolviert und leitet seit acht Jahren AUM Meditationen – in der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden, Portugal und Uruguay.
Die AUM Meditation wurde von Veeresh (1938–2015) entwickelt, einem innovativen Therapeuten und Schüler des Mystikers Osho. Vor mehr als 40 Jahren gründete er in den Niederlanden die Humaniversity – einen Ort für persönliches Wachstum, Therapie und Meditation.
Die AUM ist für dich, wenn du …
- viel Stress und Anspannung mit dir trägst und sie wirklich loslassen willst
- merkst, dass du dich von deinen Gefühlen abgeschnitten hast
- neugierig auf eine aktive, körperliche Form von Meditation bist
- echte Begegnung in einer Gruppe suchst
- psychisch stabil bist und dich auf einen intensiven Erfahrungsraum freust
Die AUM ist nicht der richtige Ort, wenn du …
- dich aktuell in einer akuten psychischen Krise befindest
- unter unbehandelten Traumata leidest, die noch keinen Rahmen gefunden haben
- eine rein stille, sitzende Meditation suchst – die AUM ist aktiv und laut
- erwartest, dass jemand etwas mit dir macht – hier wirst du selbst aktiv
- nach Therapie suchst – das ist ein Erfahrungs-, kein Therapieraum
Wenn du unsicher bist, schreib mir vorher gerne eine Nachricht oder mach dir einen Vorgespräch-Termin mit mir. Wir finden gemeinsam heraus, ob es für dich passend ist:
Was Teilnehmende berichten
Ich bin mit Kopfschmerzen und einem vollen Kopf angekommen. Nach drei Stunden war beides weg. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so leer und gleichzeitig so wach war.
Bei der Wut-Phase dachte ich noch, das ist nichts für mich. Beim Weinen hat es mich dann erwischt. Und beim Lachen konnte ich nicht mehr aufhören. So eine Achterbahn an einem Nachmittag – verrückt, wie befreit ich danach war.
Was mich überrascht hat: wie sicher es sich angefühlt hat, obwohl es so laut und körperlich war. Tara und Dhanesh halten den Raum so klar, dass ich mich einfach fallen lassen konnte.
Was du mitbringst
- Bequeme Kleidung, in der du dich frei bewegen kannst
- Ein Handtuch
- Eine Wasserflasche
- Warme Socken oder etwas zum Drüberziehen für die Stille-Phasen
- Bereitschaft, dich auf dich selbst und auf die Gruppe einzulassen
Bitte bring den Teilnahmebeitrag in bar mit – Bezahlung vor Ort.
Gemeinsames Abendessen im Anschluss
Nach dem Prozess essen wir gemeinsam zu Abend. Eine schöne Gelegenheit, in Ruhe anzukommen, das Erlebte sacken zu lassen und einfach beisammen zu sein. Du bist herzlich eingeladen, zu bleiben.