Ein sicherer Erfahrungsraum für Menschen, die ihre Wut nicht länger wegdrücken, sondern als Kraft kennenlernen wollen.
Dein behutsamer Einstieg in die bewusste Wutarbeit – an einem Abend in Fulda
Die meisten von uns haben Wut nie kennengelernt. Wir haben gelernt, sie wegzudrücken, umzuleiten oder gegen uns selbst zu richten. Selten haben wir gelernt, sie überhaupt zu spüren – geschweige denn, was sie eigentlich für uns tun könnte.
Worum es an diesem Abend geht
Wut ist nicht das, was Cholerikern passiert oder Gewalttätern. Wut ist eine Lebenskraft. Sie hilft dir, klarer zu sehen, klarer zu sprechen, klarer zu entscheiden. Sie ist die Energie hinter einem ehrlichen Nein. Und ohne ehrliches Nein gibt es kein ehrliches Ja.
Das hier ist die kompakte Einstiegsversion meines Rage-Club-Formats. Wenn dich das Thema interessiert, du aber noch nicht weißt, ob du dich auf einen vollen Halbtag einlassen willst – dann ist das dein Test-the-Waters-Abend. Wir nehmen uns 2,5 Stunden für eine Mischung aus Theorie, leichter Körperarbeit und Austausch. Es gibt einen kurzen erlebnisorientierten Teil, in dem du erste Berührungen mit deiner eigenen Wutkraft machst – bewusst kompakter als am Phönixberg.
Wofür Wut da ist
Wut ist nicht das Problem. Wut ist eine Lebenskraft, die du brauchst, um:
- „Nein!” oder „Stop!” zu sagen
- „Ja!” zu sagen – denn ein echtes Ja kann nur sagen, wer auch Nein sagen kann
- Grenzen zu setzen
- Klarheit zu schaffen, wo Verwirrung ist
- Dinge zu verändern, zu bewegen, zu stoppen oder zu starten
- dich von Dingen zu trennen, die nicht mehr zu dir passen
- zu sagen, was du willst – und was du nicht willst
- für etwas oder jemanden einzustehen
- zu handeln, nicht nur zu denken
- Versprechen einzuhalten und dich zu committen
- in deiner Integrität zu bleiben
- deinen nächsten Schritt zu gehen
Mit anderen Worten: Wut ist die Energie, mit der du das Nächste in deinem Leben erschaffst.
Du erkennst dich vielleicht wieder, wenn du …
- Wut oft runterschluckst, umleitest oder gar nicht mehr spürst
- bei Konflikten eher verstummst, statt klar zu werden
- merkst, dass dir manchmal die Kraft fehlt, etwas wirklich zu wollen
- klarer Grenzen setzen möchtest
- neugierig bist, was eigentlich hinter deiner Wut steckt
An diesem Abend kannst du …
- verstehen, warum dir der Zugang zu deiner Wut womöglich fehlt
- den Unterschied zwischen Wut und Gewalt erfahren
- zum ersten Mal körperlich spüren, wie konstruktive Wut sich anfühlt
- einfache Werkzeuge für den Alltag mitnehmen
- in Ruhe entscheiden, ob du tiefer einsteigen willst
Das hier ist kein Schnellkurs zur Wutmeisterung. Es ist eine bewusste, kleine Tür in einen Raum, den die meisten nie betreten.
Wir treffen uns in einem überschaubaren Rahmen:
maximal sechs Teilnehmende, ein klarer Ablauf, viel Zeit zum Reden und Reflektieren, ein kleinerer erlebnisorientierter Teil.
- Ankommen & Vereinbarung (ca. 25 Min): Wir kommen an, lernen uns kurz kennen und kreieren gemeinsam einen sicheren Raum. Du unterschreibst eine kurze schriftliche Vereinbarung – das ist Teil unseres Übergangs in diesen Erfahrungsraum.
- Theorie & Enttabuisierung (ca. 45 Min): Wir reden über Wut. Über die Taubheitsschwelle. Über das, was uns als Kindern beigebracht wurde – und was nicht. Über den Unterschied zwischen Wut und Gewalt. Hier liegt in der Light-Version der Schwerpunkt.
- Kurze Pause (10-15 Min)
- Erste Körperarbeit (ca. 45 Min): Hier wird es behutsam erfahrbar. Wir arbeiten mit Atem, Stimme und ersten kleinen körperlichen Übungen. Du bekommst einen Eindruck davon, wie konstruktiver Wutausdruck sich anfühlt – leiser als beim Intensiv-Workshop, aber genug, um zu spüren, worum es geht.
- Integration & Abschluss (ca. 25 Min): Wir kommen wieder zur Ruhe. Eine kurze geführte Meditation hilft dir, das Erlebte einzuordnen. Danach gibt es Raum für jeden, zu teilen, wie es ihm oder ihr jetzt geht.
Was diesen Raum sicher macht
- Wir arbeiten trauma-informiert und trauma-sensibel
- Du entscheidest immer selbst, wie weit du gehst
- Es gibt klare Regeln, die du vorab kennenlernst und unterschreibst
- Bei Bedarf kannst du den Raum jederzeit verlassen
Dieser Abend ist für dich, wenn du …
- psychisch stabil bist und dich auf einen geschützten Raum freust
- spürst, dass du Wut oft wegdrückst oder gar nicht mehr fühlst
- dich dem Thema behutsam nähern willst, bevor du tiefer gehst
- dir der volle Halbtag des Intensiv-Workshops (noch) zu viel ist – zeitlich oder vom Gefühl her
- klarer Grenzen setzen lernen möchtest
Dieser Abend ist nicht der richtige Ort, wenn du …
- Therapie suchst oder brauchst
- dich gerade in einer akuten psychischen Krise befindest
- schwanger bist (auch wenn die Intensität hier niedrig ist)
- schon klar weißt, dass du tief einsteigen willst – dann passt mein Rage Club für Fortgeschrittene direkt besser
Wenn du unsicher bist, schreib mir vorher gerne eine Nachricht oder mach dir einen Vorgespräch-Termin mit mir. Wir finden gemeinsam heraus, ob es der passende Workshop für dich ist:
Was nach diesem Abend bleibt
Das hier ist ein Anfang, um in Kontakt und Akzeptanz zu kommen mit deiner Wut.
Was Menschen berichten, die das Light-Format mitgemacht haben:
„Ich war eingeladen und habe gleichzeitig nichts erwartet. Am Ende war ich überrascht, wie viel sich in zweieinhalb Stunden bewegen lässt – ohne dass es zu viel wird.“
„Mir hat gefallen, dass ich in meinem Tempo bleiben durfte. Ich habe nicht alles ausprobiert, was angeboten wurde. Aber ich habe verstanden, was möglich ist.“
Du gehst mit ein paar einfachen Übungen nach Hause, die du auch alleine weiterführen kannst. Und mit der Entscheidungsgrundlage, ob du tiefer gehen willst.
Was du mitbringst
- Bequeme Kleidung, in der du dich bewegen kannst
- Eine Wasserflasche
- Etwas zum Schreiben, falls du dir Notizen machen möchtest
- Bereitschaft, dich auf dich selbst einzulassen
Getränke und ein kleiner Snack stehen bereit.